Wie bereits in zahlreichen Medien berichtet und auf der Homepage des Bezirksfeuerwehrkommandos laufend aktualisiert, hielt der dritt-größte Waldbrand Österreichs die Feuerwehren von 23.4.2026 bis nach dem 29.4.2026 auf Trapp.
Auch die Freiwillige Feuerwehr Hermagor war tagelang mit dem TLFA3000 vor Ort.
Nach intensiven Tagen kann ein erstes Resümee gezogen werden:
Einsatzbilanz
- • 110 Hektar betroffene Fläche
- • 7 Tage im Dauereinsatz
- • 170 Feuerwehren aus Kärnten und Osttirol
- • Rund 2.000 Feuerwehrleute, davon 320 F-KAT-Kräfte (4 Züge)
- • Insgesamt 20.600 Einsatzstunden
Löschmittel
- • 2,5 Mio. Liter Wasser durch Hubschrauber
- • 1,5 Mio. Liter durch Güllefässer der Landwirtschaft
- • 6 Mio. Liter über Zubringleitungen
Gesamt: 10 Mio. Liter Wasser (≈ 10 l/m²)
Verletzungen
- • 2 leichte Verletzungen – allen Betroffenen gute Besserung!
Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Organisationen und Behörden war außergewöhnlich positiv und professionell:
Polizei • Bundesheer • Rotes Kreuz • Bergrettung • Bezirkshauptmannschaft • Gemeinde • Land Kärnten
sowie Unterstützung aus Niederösterreich, Wien, Steiermark und Tirol.
Ein besonderer Dank gilt auch der Bevölkerung und den regionalen Betrieben für die großartige Unterstützung und Verpflegung der Einsatzkräfte!
Quelle: KLFV / BFKDO Hermagor
Fotos: FF Hermagor und BFKDO Hermagor
